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UNDINE-Mond Neptun

Aus aktuellem Anlass beschreibe ich in kurzen Worten das wichtigste Konstellationsbild, das sich die etablierten Frauen in Politik und Film teilen. 

Mond-Neptun

Da unser westlicher Zeitgeist eher auf die Belange der Anderen reagiert, ist die ungelöste Mond-Neptun Konstellation einen Hingucker wert. Das Empfinden, die Seele ist in den Untiefen des Neptun gefangen.  Die Seele, das verletzliche innere Kind, verharrt in einem tiefen Schlaf. So wird Mond-Neptun von außen manipulierbar, die Schutzmechanismen sind nicht aktiv und der Reigen beginnt. Man identifiziert sich mit allem und nichts. Der erlebte Schmerz wird verdrängt und die Spiegelung im Anderen ist verzerrt, unklar,  böse. Schuld, Konkurrenz mit anderen Undinen, Empfindungslosigkeit gegenüber echten Problemen, überhaupt kein Gehör für den Schrei der verdrängten Seele, da kommt die Zerstörung von Leben anderer der Ausweg aus der eigenen, unerlösten Qual genau richtig. Das Lebendige soll verschwinden. Man existiert nur noch im reaktiven 1.Quadranten der Funktionen. 

 

Die Alchemie des Schmerzes.

Wenn das Seelekind genug von Projektionen hat, wird es schmerzhaft. Die Seele will gehört, geliebt und gefüttert werden. Mond-Neptun liefert. Wolfgang Döbereiner bezeichnet die Mond-Neptun Konstellation als Made im Fleisch. Eben das Bild der Zerstörung des Lebens und völlige Absorpition der ehemals eigenständigen Gestalt des Opferwirtes. Aber was dann? Die Made verpuppt sich und wird selbst zerstört. Das tut richtig weh. Dieser Schmerz führt in die Untiefen der sedierten Seele und klopft laut an. Und Undine macht auf. Läßt die Heilung zu. Wird zu dem Menschen, der talentiert, poetisch, wunderschön ist. Die Promiundinen kommen wohl bald zu diesem Tor in ihrer verwirrten Scheinexistenz. Und das ist ein persönlicher, stiller Weg der Heilung. Wir können gespannt sein, wer den Weg ins eigene Leben schafft. Die Belohnung sind nunmal manigfach. Aber der Weg wird kein leichter sein.

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